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Vorsorge

Altersbedingte Makuladegeneration


Altersbedingte Makuladegeneration

Die Makuladegeneration führt zu einem schleichenden Verlust der Tagessehschärfe. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung ist besonders das Lesen nur noch mit Hilfsmitteln oder gar nicht mehr möglich.

Die Degeneration der Makula kann sich über Jahre erstrecken, manchmal aber auch sehr rasch erfolgen. Das Risiko, an einer Makuladegeneration zu erkranken, nimmt mit dem Alter deutlich zu und ist unter anderem bei Rauchern und familiär gehäuft deutlich erhöht. Eine erhöhte Lichtexposition als weiterer Risikofaktor wird diskutiert, ist allerdings nicht nachgewiesen.

Therapie: Beim Auftreten erster Veränderungen – insbesondere sogenannter Drusen – wird bei der trockenen Form der Makuladegeneration in bestimmten Fällen die Einnahme von Lutein, Zeaxanthin und Omega 3-Fettsäuren empfohlen. Mehrere international durchgeführte Studien (z.B. Areds I und Areds II) konnten einen positiven Effekt (Senkung des Progressionsrisikos, d.h. Verlangsamung des Krankheitsverlaufs) nachweisen.

Bei der feuchten Form der Makuladegeneration ist häufig zusätzlich auch eine operative Therapie (intravitreale Injektionen) erforderlich.

Empfehlung: Kontrolle mit Sehtest, Amslergitter-Test, Erweiterung der Pupille und Netzhautuntersuchung und fotografische Dokumentation bzw. OCT der Makula ab dem Alter von 60 alle 2 Jahre und ab 75 jährlich.

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, informieren wir Sie gern im Rahmen einer augenärztlichen Untersuchung bzw. im beigefügten PDF.

Augenzentrum Kraichgau